Tag 6 - 28.10.21

Welch ein Glück ich mit dem Wetter bislang habe! Ende Oktober kann es hier in Hellas' Norden nämlich ganz schön kalt und regnerisch sein.

 

Mein sechster Tag beginnt in Babas' Garten mit einem kreativen Frühstück aus Zutaten, die im Haus und Garten vorzufinden sind: Trauben, Granatäpfel, Kürbis, Walnüsse und Honig von Onkel Tassos Bienen. Den Kürbis habe ich in wenig Wasser leicht gedünstet, dann mit dem wunderbaren Honig und den Walnüssen garniert. Dazu gab es ein Glas frisch gerpessten Granatapfelsaft. Na, ist das ein Frühstück?

 

Anastasios "Tassos" Kagiaoglou ist Imker und einer von Babás jüngeren Brüder. Acht Kindern haben Pappous Vassilis und Giagia Paraskevi das Leben geschenkt. Mein Vater ist beider zweites Kind, Tassos Nummer 6. Fünf Jungs, drei Mädchen. Onkel Stratos, das älteste der Geschwister, und Tante Maro leben leider nicht mehr.

 

Ich erzähle Euch das, weil Babás und ich Onkel Tassos und seine Frau Eleni heute besuchen wollen. Auch meine Tante Anna (Nummer 5 in der Geschwisternfolge) , die sagenhaft leckere Kolokithopita (eine süße Kürbispita) zuzubereiten versteht, wird da sein. Auf diesen Verwandtenbesuch freue ich mich schon sehr!

 

Aber der Reihe nach! Ein paar Bilder vom Vormittag ... Die türkisfarbene Truhe ist übrigens die Aussteuertruhe meiner lange verstorbenen Giagia Paraskevi, die sie mit in die Ehe brachte, wie es damals Brauch war.

 

Mein Vater hält das schöne Stück seiner Mama in Ehren. In der schmucken Farbe hat er selbst sie lackiert. Auch das Wandmosaik aus Steinen, die Babás am Strand gesammelt hat, hat er sich ausgedacht und handwerklich in Szene gesetzt. Ich bin stolz auf meinen Babás für das was er alles kann und was er für mich ist ...

Auf nach Drama zu Roula, der Lebengefährtin meines Vaters und ihrer Familie, und dann zu Onkel Tassos, seine Frau Eleni und meiner Tante Anna!

 

Roulas Hühner hatten Freude am Fotoshooting, ich noch viel größere Freude am verspeisen des Rests unseres gestrigen Fischfangs, den Roulas Sohn Käpt'n Giorgios mit nach Hause genommen hat. Dazu gab es wunderbare Auberginen in Tomatensoße.

Meine Tante Anna und ihre legendäre süße Kolokithopita.

Sieht Onkel Tassos meinem Babás ähnlich? Ich finde schon. Hinter uns seht Ihr lauter Kästen für seine Bienenvölker. Wer Onkel Tassos' Honig einmal probiert hat will nie mehr einen anderen genießen.

Die Blüten Ostmakdoniens, die Onkel Tassos' Bienen ansteuern, haben dank des mediterranen Klimas und karger Böden einfach mehr Power als anderswo. Viele Imker haben guten Honig, aber das Bessere ist eben wie immer des Guten Feind.

Der Tag war lang und es gab viel zu erzählen, denn ich hatte meine Verwandten lange nicht gesehen. Besonders produktiv war mein Tag nicht, aber auch das darf und muss mal sein: Kraft tanken für das was noch vor mir liegt - und das wird noch eine ganze Menge sein.

 

Morgen besuche ich Onkel Tassos nochmal und werde mit seinen Bienen Bekanntschaft schließen. Das wird spannend ...

 

Kalinichta & apo avrio

Eure Spyridoula

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